Vom Salbeigrün bis Tannennadel: chlorophyllnahe Spektren fördern Regeneration, weil sie an Blätterdächer, Moos und frische Wiesen erinnern. Studien zu biophilen Innenräumen berichten über sinkende Cortisolwerte und verbesserte Konzentration. Kombiniere dunklere Grüntöne mit naturbelassenem Holz, Leinen und gedämpften Messingakzenten, damit Ruhe und Tiefe entstehen, ohne dass der Raum schwer wirkt.
Lehm, Ocker, Umbra und Zimt rufen Erinnerung an warmen Boden, getrocknete Kräuter und keramische Oberflächen hervor. Diese Palette schafft ein Gefühl von Schutz, besonders in Wohn- und Essbereichen. Spiele mit matten, mineralischen Oberflächen, strukturierten Teppichen und terrakottafarbenen Gefäßen, um Schichtung zu erzeugen, die einlädt, länger zu bleiben, zu atmen und sich zu verbinden.
Von Nebelblau bis Tiefsee: Blautöne klären, erweitern optisch und stärken Fokus. In Arbeitsbereichen begünstigen sie strukturiertes Denken, im Schlafzimmer beruhigen sie den Puls. Kombiniere mit kalkigen, kreidigen Weißtönen und geöltem Eichenholz, damit das Ergebnis frisch wirkt, aber menschlich bleibt, nicht steril, sondern freundlich und tragend im Alltag.